© © Christian Brunnthaler

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Der hl. Ägydius

Der hl. Ägydius (Saint Gilles, dt. St. Ilgen oder St. Gilgen)

Gedenktag: 1. September 

Der hl. Ägydius (geb. um 720) war der Legende nach ein Grieche vornehmer Abstammung Er zog sich in die Wälder um Nimes (Frank­reich) zurück. Eine Hirschkuh spendete ihm Milch, und auf einem Jagdzug des westgotischen Königs Wamba wurde er entdeckt. Nach den Regeln des hl. Benedikt entstand in St. Gilles unter seiner Leitung ein Kloster. Im 11. Jahrhundert wurde der Heilige nicht nur in Frank­reich berühmt und den Vierzehn Nothelfern zugerechnet. Die Hilfe in der Befreiung aus der Not der Gefangenschaft in Zeiten der Kreuzzüge war ein wesentliches Element für seine Verehrung. Seine Fürbitte wird angerufen bei Aussatz, Pest, Irrsinn, Unfruchtbarkeit, Dürre; von Krüp­peln und stillenden Müttern. Zudem war der Heilige ein Patron der Pilgerfahrten und gewann im 11. und 12. Jahrhundert an Bedeutung. Mit dem Namen des Heiligen verbanden sich Tendenzen von Reform­bewegungen. Daher gibt es eine Reihe von Patronaten seines Namens, auch im deutschen Sprachraum. In England tragen ca. 160 Kirchen seinen Namen.

Kirchweihfest: 1. Mai
Lange Zeit wurde am letzten Sonntag im Kirchenjahr gefeiert. Da das Datum der eigentlichen Weihe der Kirche unbekannt war, wurde der Tag des Einzu­ges des ersten Bischofs Joseph Adam Graf von Arco in seinen Dom als Kirchweihfest gefeiert.





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