Das Sakrament der Buße und Versöhnung

Beichte und Aussprache

Montag bis Freitag

18:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Samstag

17.30 bis 18.00 Uhr

Sonntag

vor Hl. Messe

 

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der Aussprache und Beichte nach Vereinbarung in der Dompfarre.

Burggasse 3, 8010 Graz Tel. 0316 / 82 16 83

Der Ritus der Beichte

Begrüßung

Wenn der Beichtende den Beichtstuhl oder das Beichtzimmer betritt, begrüßt ihn der Priester. Dann macht der Beichtende das Kreuzzeichen und spricht:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

P: Gott, der unser Herz erleuchtet, schenke dir wahre Erkenntnis deiner Sünden und seiner Barmherzigkeit
Antwort: Amen.

Der Priester kann nun, wenn es Zeit und Umstände erlauben, ein Schriftwort lesen oder sprechen.


Bekenntnis und Genugtuung

Es folgt das Bekenntnis der Sünden und das Beichtgespräch, bei dem der Beichtende ein angemessenes Bußwerk zur Genugtuung für seine Sünden übernimmt.


Reuegebet und Lossprechung

Nach einem Bekenntnis soll der Beichtende ein kurzes Reuegebet sprechen. Er kann z. B. sagen:

Ich bereue, dass ich Böses getan und Gutes unterlassen habe. Erbarme dich meiner, o Herr.

Der Priester erteilt die Lossprechung mit folgenden Worten:

Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden.
So spreche ich dich los von deinen Sünden.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.


Antwort: Amen.


Dank und Entlassung

P: Dankt dem Herrn, denn er ist gütig.

Antwort: Sein Erbarmen währt ewig.

Dann entlässt der Priester den Gläubigen, der Vergebung seiner Sünden empfangen hat, mit den Worten:

Der Herr hat dir die Sünden vergeben. Geh hin in Frieden.

Nach der Entlassung durch den Priester soll der Gläubige noch eine Danksagung halten. Dazu kann er folgendes Gebet verwenden:


Gebet zur Danksagung

Ich danke dir, Herr, für die Vergebung, die ich erfahren habe, und für den Mut zu einem neuen Beginn.

Ich danke auch für die Versöhnung mit der Kirche, der ich mit meiner Schuld Schaden zugefügt habe.

Ich will mir Mühe geben, nicht nur mit Worten dankbar zu sein. Auch ich will vergeben, wenn andere mir schaden oder mir wehe tun.

Ich weiß, Herr, es wird nicht alles ganz anders werden in meinem Leben. Aber ich vertraue darauf, dass du mich nicht verwirfst und dass die Kirche mir immer wieder deinen Frieden schenkt, auch wenn nicht alles gelingt, was ich mir vornehme.

Ich danke dir, Herr, dass ich solches Vertrauen haben darf, weil du unsere Schuld getragen hast, und weil dein Erbarmen fortlebt in deiner Kirche.


Wenn der Priester eine Gebetsbuße aufgetragen hat, kann sie jetzt verrichtet werden.

Aus seelsorglichen Gründen kann der Priester einige Teile der Feier auslassen oder abkürzen.

Gotteslob Nr. 60


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