Das Sakrament der Weihe

Seit der Urkirche wird das Sakrament der Weihe vom Bischof durch Handauflegung und Gebet gespendet.

Das 2. Vatikanische Konzil hat das Sakrament der Weihe in der dreigliedrigen Form zum Ausdruck gebracht:

  • Diakonenweihe
  • Priesterweihe
  • Bischofsweihe

Das Amt des Diakons wird von verheirateten und unverheirateten Männern ausgeübt. Kandidaten zur Priesterweihe bereiten sich für die Entscheidung zur Weihe durch mehrere Jahre hindurch im diözesanen Priesterseminar vor. In dieser Zeit absolvieren sie auch das Theologiestudium. Die menschliche und spirituelle Reifung steht dabei im Mittelpunkt.

Der traditionelle Termin für die Priesterweihe ist der Sonntag nächst dem Fest der Apostel Petrus und Paulus (29. Juni).

Durch die Weihe stehen die Geweihten in einer besonderen Art der Nachfolge Jesu. In ihrem Dienstamt sollen sie Jesu Anwesenheit auch in unserer Zeit durch ihr Leben, Handeln und Reden erfahrbar machen. Der Dienst des Amtsträgers umfasst die Aufgaben, Gottes Wort zu verkündigen und zu lehren, die Sakramente zu spenden und das Volk Gottes zu leiten, wobei die verschiedenen Ämter verschiedene Schwerpunkte besitzen.
Wer die Weihe empfängt, stellt sich auf diese Weise für immer Gott zur Verfügung für den amtlichen Dienst an den Menschen; die Weihe ist unauslöschlich und unwiderruflich.



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