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Inhalt:

Er selbst ist Gottes Wort

Predigt von Dompfarrer Heinrich Schnuderl am Fest der Verklärung des Herrn am 6. August 2023 im Ägydiusdom. Lesungen: Dan 7,9f.13f; 2 Petr 1,16-19; Mt 17,1-9;

Christus am Hochaltar | Foto Christian Brunnthaler

 

Heute, am Sonntag, den 6. August, feiert die Kirche das Fest der Verklärung des Herrn. Als Herrenfest „verdrängt“ dieses Fest den Sonntag als Gedächtnis der Auferstehung Jesu, denn auch das, was uns im Evangelium verkündet wird, zeigt uns Christus in seiner himmlischen Herrlichkeit. In der Ostkirche ist dieser Festtag schon früh begangen worden, in Westen ist er seit dem 11. Jahrhundert nachweisbar und 1457 vom Papst in den römischen Kalender aufgenommen worden.

Uns allen sind die zehn Gebote Gottes bekannt. Das erste Gebot lautet: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“ (Ex 20,3; s. auch: Gotteslob Nr. 29-6) – oder verkürzt „Du sollst an einen Gott glauben!“ Dieses fundamentale Gebot wird allerdings auch gedeutet und ausformuliert: „Du sollst dir kein Gottesbild machen…“ (Ex 20,4). Diese Konkretisierung ist aber in unserem Bewusstsein weitgehend verdrängt.

  1. Dabei geht es nicht um eine Kunsttheorie. Aus der Kirchen­geschichte wissen wir, dass es in der Ostkirche die theologische Auseinandersetzung über die Verehrung der Ikonen und in der Folge einen Bildersturm gegeben hat.[1] Solche Tendenzen sind in den Kirchen immer wieder aufgetreten.

Worum geht es im Wesentlichen? Die Religionskritik hat oft aufmerksam gemacht, dass viele „Gottesbilder“ menschliche Projektionen sind: zu denken ist nicht nur an die antiken Mythen, in denen die Götter als Personifikationen menschlicher Tugenden und Untugenden dargestellt worden sind, sondern auch an allzu anthropomorphe Vorstellungen Gottes, die wir uns machen.

Das Gebot Gottes verweist uns darauf, dass Gott nur erkannt werden kann, wenn er sich uns selber zeigt, „offenbart“. Dafür haben wir sogar eine sehr menschliche Erfahrung: wir kennen auch einen anderen Menschen erst besser, wenn er sich uns selbst eröffnet – durch sein Verhalten, seine Worte und Taten.

Das heutige Fest ist eine Selbst-Offenbarung Jesu: sein Wesen können wir erst erkennen, wenn wir ihn aus seiner Her-Kunft, seiner Verbindung mit seinem Vater begreifen. Und das ist erst möglich, wenn er uns seinen Geist schenkt.

  1. Die ersten drei Evangelien überliefern das Ereignis der Verklärung mit je eigenen Akzenten. Heute ist uns die Verklärung nach Matthäus verkündigt worden.

Dieses Evangelium bringt die Verklärung in Beziehung sowohl zum Messiasbekenntnis des Petrus, als auch zur ersten Ankündigung Jesu von seinem Leiden und seiner Auferstehung. Die Präfation des heutigen Festtages dankt Gott dafür, dass Jesus durch diese seine Offenbarung „den Jüngern die Kraft“ gegeben hat, „das Ärgernis des Kreuzes zu tragen“, und der Kirche die Hoffnung schenkt, „vereint mit ihrem Haupt die ewige Verklärung zu empfangen.“

Das Gespräch Jesu mit Mose und Elija ist ein Bild dafür, dass Jesus durch sein Leben und Werk, durch seinen Tod und seine Auferstehung das alttestamentliche Gesetz und die Botschaft der Propheten vollendet: er richtet nicht nur Sprüche, Worte Gottes aus, er selbst ist Gottes Wort; wenn er wirkt, ist Gott am Werk; wenn er Sünden vergibt, hat Gott Versöhnung geschenkt. Durch ihn spricht Gott mit uns.

 

  1. Wiederholt berichten die Evangelien, dass die Jünger zunächst nicht verstanden haben, was ihnen Jesus mitteilt und offenbart, so auch hier: Petrus missversteht diese Begegnung auf dem hohen Berg, als wären sie schon am Ziel.

Die Verklärung erspart ihnen und uns nicht den Glauben und die Bewältigung unseres Alltags, den Abstieg in die Niederungen unseres Lebens. Die „drei Hütten“ sind eine bleibende Versuchung: wie schon Petrus Jesus vom Weg nach Jerusalem und damit vom Kreuz abhalten wollte, sind auch wir versucht, uns durch den Glauben in eine Sonderwelt abzusondern – oder uns mit einer Liturgie ohne Caritas zu begnügen –, ist die Kirche immer wieder versucht, sich zum Reich Gottes zu erklären und nach irdischer Macht zu streben, statt den demütigen Dienst Christi zu leisten.

 

Das Evangelium zeigt uns aber – wie wir es im Tagesgebet ausgesprochen haben – „was wir erhoffen dürfen, wenn unsere Annahme an Kindes statt sich vollendet.“ Darum bitten wir: „Hilf uns, auf das Wort Jesu zu hören, damit wir Anteil erhalten an seiner Herrlichkeit!“

 

[1] Vgl. J. Herrin, Ravenna. Hauptstadt des Imperiums, Schmelztiegel der Kulturen, Darmstadt 2022, S. 387-396.

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