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Inhalt:
Requiem

Franziskus war ein Pilger der Hoffnung

Homilie von Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl beim Requiem für Papst Franziskus am 24. April 2025 im Ägydiusdom

Foto Christian Brunnthaler
  1. Papst Franziskus war ein Pilger der Hoffnung. Er hat sein Leben in der Osteroktav in die Hände Gottes zurückgelegt. Papst Franziskus tat dies im Heiligen Jahr 2025, das er selbst unter dieses Motto - “Pilger der Hoffnung” - gestellt hat. Was für ein kraftvolles Zeichen dafür, was das Leben der Kirche und damit der Christinnen und Christen in unserer Gesellschaft ausmacht.
  2. Ich habe am Ostermontag eine festliche Messe in Stubenberg am See gefeiert. Dort erreichte mich die Nachricht vom Heimgang des Heiligen Vaters, der mich vor zehn Jahren zum 58. Bischof der Diözese Graz-Seckau ernannt hat. Gleichsam nachdem er die Welt gesegnet hat mit der Hoffnung, die uns aus Ostern erwächst, hat Papst Franziskus diese Hoffnung für diese Welt ausgehaucht. Hoffnung, die er nicht müde wurde, unserer Welt zu schenken - im Blick auf das ”gemeinsame Haus”, wie er immer wieder die Verbundenheit der ganzen Menschheit auf diesem Planeten zum Ausdruck gebracht hat. Sein Zeugnis der Auferstehung und damit des Lebens hat er, während all der Jahre auf dem Stuhl Petri, immer wieder bis an die Grenzen der Erde gebracht. Speziell all jenen, die am Rand stehen. Sinnbildlich ist dies für mich die Jahre herauf geworden, wenn er - wie auch heuer - in Gefängnisse ging, um dort den Menschen Hoffnung und Mut zuzusprechen. Auch wenn er dort heuer nicht mehr die Fußwaschung vornehmen konnte: Er hat den Menschen durch seine Nähe Hoffnung und damit Zukunft eröffnet - durch seine Nähe, die Gottes Mitsein angezeigt hat. Seine erste Reise galt der Insel Lampedusa und damit dem "Meer des Todes", wie er es einmal nannte angesichts derer, die auf einer gefährlichen Route, vielfach von den bezahlten Schleppern alleingelassen, zu Tode kamen. Er hat damit deutlich gemacht, dass Jesus - wie er selbst einmal gesagt hat - gekommen ist, ”damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe” (Lk 4,18f.).
  3. Seine Pilgerschaft der Hoffnung hier auf Erden ist mit seinem Sterben zu Ende gegangen. Er war bis zuletzt bemüht, das Motto des Heiligen Jahres durch seine Person authentisch zu leben. Bis zum Schluss wollte er ein Pilger der Hoffnung sein und Menschen ermutigen, dies auch zu tun. Damit hat er besonders jenen Menschen weltweit einen großen Dienst erwiesen, die gerade heute unter Belastungen zu stöhnen haben. Er ließ die Menschen aufschauen und gab ihnen damit jene Würde, die sie im Angesicht Gottes verdienen. Er hat immer alle im Blick gehabt, einfach deswegen, weil wir uns als Menschheit als Brüder und Schwestern zu verstehen haben. Gerade dieses gemeinsame Mensch-Sein gerät durch so manche kurze Sicht von Verantwortungsträgern weltweit immer mehr aus dem Blick. So nimmt es nicht wunder, wenn ich in den letzten Tagen nicht nur aus der Christenheit, sondern auch von Personen, die anderen Religionen angehören, Anteil nehmende Post bekomme. Und es verwundert mich auch nicht, dass gleichsam die ganze Welt sich in diesen Tagen voll Ehrfurcht vor einem verneigt, der wirklich den Menschen in seiner Würde ernstgenommen hat. Er hat dies so gelebt, dass er allen rund um den Erdball mit Würde begegnet, ohne Unterschiede, wie wir sie immer wieder in unseren Gedanken, Worten und Werken anbringen. Franziskus hat - in Erinnerung an den Namensgeber seines Pontifikats – im Sinne unseres Herrn Jesus Christus wirklich ernst gemacht damit, dass wir einander so begegnen, wie es der Würde entspricht, die Gott einer jeder und jedem zumisst. So wie der “poverello” aus Assisi alles mit den Augen Gottes als “Bruder”, als “Schwester” besungen hat, war es Papst Franziskus, der in einzigartiger Weise Ehrfurcht vor den Menschen gelebt hat. So sehr, dass er einmal meinte, dass wir Mose vor dem Dornbusch ähnlich angesichts der Begegnung Gottes in jedem Menschen vor jedem die Schuhe auszuziehen hätten.
  4. Ein großer Mensch hat seinen irdischen Weg beendet, den er mit all seinen Kräften bis zum letzten Atemzug gegangen ist. Wir können und dürfen Papst Franziskus der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen, aus der er selbst gelebt als Erwählter hat. Bescheiden hat er sich selbst einmal in einem Interview einfach als “Sünder” bezeichnet. Gott wird sich seiner erbarmen, so wie er die Zuwendung Gottes allen schenkte, mit denen er als Pilger diese Welt durchmessen hat. Unser aller Vater möge ihn aufnehmen in Seine Herrlichkeit.
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