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Priesterjubilän

Ihr seid zur Ernte ausgesendet worden

Homilie in der Messfeier mit Priesterjubilaren der Diözese Graz-Seckau am 06.07.2025 im Ägydiusdom

Foto Christian Brunnthaler

Vor einigen Jahrzehnten seid Ihr, liebe Brüder, ähnlich den 72 aus dem Evangelium erstmals ausgesendet worden. Es wäre schön, so manches von Euch zu hören, was Ihr seither so erlebt habt. Ich bin mir sicher, dass Ihr Erfahrungen, die wir im Evangelium vernommen haben, auch zum Besten geben könntet.

Mitunter seid Ihr Euch vermutlich vorgekommen wie Schafe, die mitten unter Wölfe gesendet wurden. Neben den Infragestellungen priesterlichen Wirkens, die da und dort Platz greifen, neben den Krisen der Glaubwürdigkeit durch schlimme Ereignisse, durch die demographische Entwicklung, aber auch durch die Abkehr vieler aus der Gemeinschaft der Kirche ist vieles brüchig geworden. Eine Art des "religiösen unmusikalisch Seins", weil Gott nicht fehlt, greift um sich und wirkt sich auf das Priestersein aus. Ich glaube, dass wir hier im "alten Europa" das Ende der Fahnenstange diesbezüglich noch nicht erreicht haben. Aber ich bin sicher, dass es Priester weiterhin brauchen wird, ja geben muss. - Denn die 72 waren damals keineswegs die Mehrheit. Im Gegenteil, sie waren eine kleine Gruppe im großen, jüdischen Volk. Sie waren aber beseelt von der in Jesus erfahrenen Nähe Gottes und haben diese Nähe unermüdlich verkündet - und haben dabei Großes erlebt. Weil sie nicht nur für Ihn, für Gott eingestanden sind, sondern weil sie wussten, dass Jesus hinter ihnen steht, ja das Gott mit ihnen unterwegs ist. Ich bin sicher, dass Ihr im Laufe der Jahrzehnte genau das inmitten aller Herausforderungen, die sich in unserer Welt laufend stellen, erfahren habt.

Den Ausgesendeten wurde mitgegeben, den Frieden anzusagen. Eigentlich - den Frieden zu bringen. Wo auch immer Ihr in den Jahren eures priesterlichen Wirkens eingesetzt ward: Durch Euer Sein, durch die Feier der Liturgie, durch Euer Leben - davon bin ich überzeugt - habt Ihr vielen Zukunft eröffnet, Hoffnung geschenkt und damit ein gutes Leben. Einerseits durch die Sakramente, die den Menschen Gott "bringen". Andererseits durch Euren Lebensstil - unter dem Motto: "Von dem kann man was haben." So wurde deutlich, dass das, was wir geschenkt erhalten haben, nämlich Gottes Nähe, Seinen Frieden, ja dass dieses Gottesgeschenk des guten Miteinanders lebensspendend für uns Menschen ist.

Den Jüngern wurde auch mitgegeben, Kranke zu heilen. Wir denken beim Hören dieser Worte zunächst an große Wunder, die durch die 72 Gesendeten geschehen sind. Ich bin mir sicher, dass auch durch Euch so manche Heilung erfolgt ist - ob das im Sakrament der Versöhnung spürbar wurde, ob das durch die Stärkung im Leiden von Kranken ausgedrückt wurde oder durch Euer Wirken als "Geistliche" - um es mit dem alten und ehrwürdigen Begriff zu beschreiben. Als Helfer Jesu, die nicht müde werden, den Menschen auf einen Weg der Nachfolge einzuladen. Auf den Weg Jesu, der den Tod besiegt und damit allem Leben einen neuen "touch" gegeben hat.

Zuletzt möchte ich betonen: Ihr seid zur Ernte ausgesendet worden - zu einer reichen Ernte für zu wenige Arbeiter, haben wir gehört. In unseren Fragestellungen kirchlichen Lebens nehmen wir meist nur den zweiten Teil dieses Aufrufs zur Aussendung wahr, dass es nämlich zu wenig Arbeiter gäbe. Der erste, der viel Wichtigere, wird oft schnell übergangen. Eure, ja unsere Sendung ist eine zur Ernte! Ich bin mir sicher, dass Ihr im Laufe der Jahrzehnte vielen begegnet seid, in denen das Wort Gottes Frucht getragen hat. Dass Ihr viele Situationen erfahren habt, in denen Ihr einfach staunend Gott "Danke!" sagen konntet. Denn Priester sind ja nicht die Macher des Glaubens, sondern jene, die wach wahrnehmen, was Gott vor ihren Augen wirkt und Gottes Wirken mitteilen, damit viele daran teilhaben können. Ich bitte Euch daher: Bewahrt Euch diese Aufmerksamkeit! Und bitten wir darum, dass es weiterhin viele Erntehelfer gibt, denn die Erne ist nach wie vor reich.

So schließe ich mit einem herzlichen "Vergelt’s Gott" für Euren Dienst und wünsche ich Euch voller Dankbarkeit für Euer Sein und Euer Wirken viel Geist und Segen für die Zeiten, die noch kommen werden. Auf das speziell Ihr Euch darüber freuen könnt, dass Eure Namen einst im Himmel verzeichnet sind.

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