Red Wednesday 2025 - Aktionstag für verfolgte Christen

Um auf die weltweit zunehmende Christenverfolgung aufmerksam zu machen, hat das Hilfswerk "Kirche in Not" den "Red Wednesday" ins Leben gerufen. In vielen Ländern weltweit werden rund um den Mittwoch, 19. November, hunderte Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentliche Gebäude von innen oder außen rot angestrahlt. In Österreich nehmen heuer 220 Kirchen, Klöster und kirchliche Orte teil, wie "Kirche in Not" ankündigt.
Im Grazer Dom zelebrierte Kanonikus Christian Leibnitz den Abendgottesdienst und trug als Zeichen der Solidarität ein rotes Messgewand. Die Bitte um Beistand für alle um des Glaubens willen verfolgten Menschen prägte die Liturgie.
"In der Europäischen Union muss Hass gegen Christen nach Ansicht der katholischen EU-Bischofskommission COMECE stärker bekämpft werden. "Wir wünschen uns, dass die Europäische Union den Kampf gegen dieses Phänomen mit mehr Ent-schlossenheit aufnimmt", sagte der stellvertretende Generalsekretär, Alessandro Calcagno, anlässlich einer Sitzung der fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe des Europäischen Parlaments. ... Für das Jahr 2024 lis-tete dieser 2.211 antichristliche Hassdelikte auf. Deutlich - auf 274 Fälle - angestiegen ist laut Cal-cagno die Zahl der Übergriffe. Auch wurden mehr Brandanschläge auf Kirchen und andere christli-che Einrichtungen verzeichnet. Die Ernennung eines Koordinators wäre ein sehr konkreter Schritt, den die Union zur Bekämpfung dieses Problems unternehmen könnte, betonte der CO-MECE-Vertreter." aus KATHPRESS-Tagesdienst Nr.285, 20. November 2025, 11-12.
Im naheliegenden Priesterseminar wurde der gesamte Innehof rot durchflutet. Die Gangbeleuchtung färbte das Gebäude beeindruckend in das nächtliche Rot.
Die Stadtpfarrkirche in der Herrengasse wurde in Solidarität ebenso rot ausgeleuchtet.
CB


Fotos Christian Brunnthaler, Ewald Pristavec