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Inhalt:
Weihnacht

Gott hat Interesse an uns

Homilie von Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl während der Christmette 2025 im Dom zu Graz

Foto Christian Brunnthaler

Wer schon mal in Betlehem gewesen ist, kann sagen: Idylle stellt man sich anders vor. Und gerade deswegen können wir uns in der heutigen Nacht fragen: "An welchen Gott glauben wir? An den Gott der Menschwerdung oder an jenen der Leistung?"[1] Und tatsächlich: Mit dieser Nacht, mit der Menschwerdung Gottes wird so manches auf den Kopf gestellt, was uns täglich beschäftigt: Z.B. Macht, Erfolg, Geld – wie klein wird das angesichts Gottes, von dem wir sagen, ER sei der Herrscher der Welt und "allmächtig". Mit dem Verherrlichen weltlicher Ziele – wie Macht, Erfolg, Geld - laufen wir Gefahr, einen falschen Gott anzubeten, einen nämlich, für den diese menschlichen Kriterien im Vordergrund stehen würden. Unser Gott hingegen ist "heruntergekommen", er ist einer wie wir, klein, auf Hilfe angewiesen. Unser Gott ist keiner, der mit einem Zauberstab alles so macht, wie er es sich vorstellt. ER ist nicht einer, der "alles und sofort" erledigt, sondern kommt uns wirklich nahe, um all das, was unser Sein in dieser Welt ausmacht, mitzuerleben und ohne Zwang zum Guten zu ändern.

Damit aber ist auch deutlich, dass wir so manches an unseren Gottesvorstellungen ad acta legen müssen, die uns im Hinterkopf begleiten: ER ist nicht der, der uns auffordert, uns gegen andere durchzusetzen, weil ER selbst ein Liebender wird. ER ist nicht der, der kontrolliert und - um Papst Franziskus in Erinnerung zu rufen - wie an einer Zollstation mit uns Menschen verfährt. ER ist nicht einer, der nichts anderes zu tun hat, als uns zu kontrollieren und die Augen auf all unser Tun und (Unter-)lassen zu lenken. ER ist für uns, für uns alle (!), Mensch geworden - mitten drin im Alltag einer kleinen Provinz des römischen Reiches, in dem gerade eine Volkszählung im Gang war.

Unser Gott ist einer, der Interesse an uns hat. Wie groß dieses ist, wird eindrücklich in den Erzählungen der Heiligen Schrift geschildert. Unser Gott ist einer, der unser Menschsein am eigenen Leib erfährt, um es mit SEINER Liebe zu durchdringen. Das schafft Frieden, weil ER nicht bloß zu einem Waffenstillstand verkommt, sondern Menschen als Schwestern und Brüder an- und ernstnimmt. Wie sehr wir doch diese Botschaft heute brauchen! - Dieser, unser Gott macht sich als Schöpfer der Welt klein, damit deutlich wird: Nicht im Großsein liegt die Kraft und darin, sich über andere zu erheben, sondern in der Liebe, die uns alle vereint und gemeinsam auf Gott blicken lässt, der uns Orientierung gibt. Wie sehr doch diese Wirklichkeit in unserer Welt mit allem, was sich so in ihr abspielt, nötig ist. - Unser Gott ist nicht fern von uns, sondern begibt sich hinein in all die Realitäten, die auch uns betreffen: Da wird nach Hilfe geschrien, da wird so manche Sehnsucht laut, da ist Leiden, Sterben, Tod auf der Tagesordnung. Weil ER unser Gott ist, können wir sagen, dass nichts von allem, was Menschen erfahren, IHM unbekannt ist, und wir daher auch mit allem zu IHM kommen können und zu seinem Sohn Jesus. Wie sehr doch dieser menschliche Gott auch heute erwartet wird von so vielen. - Dieser unser Gott kommt nicht in einem Palast zur Welt, sondern mittendrin im Leben der damaligen Welt; in aller Einfachheit. Und so dürfen wir IHN im Heute unserer Tage entdecken und IHM alles anvertrauen, was uns begegnet. Dort, in Betlehem, am äußersten Rand des römischen Großreiches, bleibt ER vielen unerkannt. Wie sehr doch der "unbekannte Gott" auch heute "aktuell" ist angesichts jener Menschen, die meinen, es geht auch ohne IHN, es gibt IHN nicht.

Allerdings wissen wir auch - und die Stunde, in der wir heute erneut feiern, macht es deutlich: Weil Gott mitten hinein in die Nacht des Menschseins kommt, hebt mit SEINEM Kommen ein neuer Tag an. Uns ist es (auf-)gegeben, dies durchscheinen zu lassen in unserer Welt - durch unsere Handlungen und unser Wort. Welch Chance und welch Auftrag! Gott behüte uns dabei mit Seinem Geist. Heute zu Weihnachten und im ganzen kommenden Jahr. Gesegnete Weihnachten!

 

[1] vgl. https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2023-12/papst-franziskus-christmette-predigt.html.

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