Ohne Orden wären wir arm drann

Der Grazer Bischof würdigt im Vorfeld des "Tages des geweihten Lebens" Bedeutung der Orden für Kirche und Gesellschaft - 17 weibliche und 16 männliche Ordensgemeinschaften wirken in der Steiermark
Mit den verschiedenen Einrichtungen, besonders der Krankenhäusern und Schulen gehören die Orden zu den größten Arbeitgebern der Steiermark.
In unserer Diözese leben insgesamt 301 Ordensfrauen. Der Orden der Elisabethinen betreibt ein Krankenhaus in Graz, die Marienschwestern eines in Vorau. Die Ursulinen führen in Graz ein Schulwerk, das vom Kindergarten über Volksschule, Mittelschule bis zum Gymnasium reicht. Das Schulwerk der Schulwestern in Graz Eggenberg und dem Kaiser Franz Josef Kai bieten von der Kinderkrippe, dem Kindergarten, der Volksschule, der Mittelschule, dem Oberstufenrealgymnasium auch eine höhere Lehranstalt für Ernährung und Landwirtschaft. Die Schwestern der Karmelitinnen in Graz, Bärnbach und Mariazell widmen sich im Leben in der Klausur dem Gebet du dem beschaulichen Dasein.
In den 16 männlichen Ordensgemeinschaften leben und wirken 131 Ordensmänner. Sehr bekannt sind die benediktinischen Gemeinschaften im Stift Admont, im Stift St. Lambrecht und der Abtei Seckau. Das Stift Vorau, die Propstei St. Mariazell, das Zisterzienserkloster Rein oder die Kapuziner in Irdning sind weitere Beispiele für das Wirken der Orden.
"Ohne sie wären wir arm dran und deshalb sage ich ein herzliches Vergelt's Gott an alle Ordensleute und all jene, die in den Gelübden der Evangelischen Räte leben", Bo Bischof Wilhelm Krautwaschl.
Am Samstag, 31. Jänner 2026 feierte Weihbischof Johannes Freitag die Vesper im Grazer Dom und gratulierte allen Ordensfrauen und Ordensmännern, die ein besonderes Jubiläum feierten. Jeder und jedem wurde eine Kerze des Dankes entzündet.
Weitere Hinweise zu Ordensgemeinschaften in der Steiermark finden Sie auf der Website der Diözese Graz-Seckau: HIER
Fotogalerie zur Vesper: HIER