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Inhalt:
Osternacht

Gott ist Realität

Predigt von Weihbischof Mag. Johannes Freitag MBA  in der Osternacht im Grazer Dom 

Foto Christian Brunnthaler

Liebe Schwestern und Brüder!

Schritt für Schritt wurde es heller. Mit dem Ruf „Christus ist auferstanden!” hat sich von der einen Kerze neu unsere christliche Hoffnung entzündet – trotz allem!

Die Osternacht ist kein bloßes Erinnerungsfest. Sie will ins Heute hineinleuchten. Sie will unser Leben hier und jetzt berühren. Auch wenn wir, wie andere vor uns, in einer von Dunkelheit geprägten Welt leben.

 

Wenn wir die Nachrichten schauen und an die vielen Konflikte denken – den Nahen Osten, die Ukraine, die vielen uns unbekannten Brandherde dieser Welt –, dann spüren wir:

Die Welt sehnt sich nach Frieden. Sie sehnt sich nach Hoffnung. Doch diese Hoffnung wird allzu oft von einer verzweifelten Frage begleitet: Hat die Hoffnung überhaupt noch eine Chance?

 

Die Osternacht gibt eine klare Antwort auf diese Frage: Die Hoffnung stirbt nie. Nicht, weil wir Menschen so mächtig sind und alles in der Hand haben, sondern weil Gott stärker ist und eingreift. Die Auferstehung Jesu ist Gottes Antwort auf die Dunkelheit der Welt.

Sie bedeutet nicht einfach ein „Weiter so“, sondern durchbricht die Dunkelheit, ja den Tod selbst – auf geheimnisvolle Weise!

 

Wir können die Auferstehung nicht im naturwissenschaftlichen Sinne „beweisen”. Es gibt weder ein Foto von diesem unfassbaren Wendepunkt noch ein historisches Protokoll dieses Augenblicks.

Der Karfreitag Jesu und dieser Welt mit all dem Kreuz, Leid und der Ohnmacht menschlicher Existenz war und bleibt jedoch Realität.

Der Auferstandene ist bis heute jedoch durch das Zeugnis von Menschen lebendig, die glaubwürdig bekennen:

„Gott ist für mich lebendig. Seine geheimnisvollen Spuren habe ich im Leben entdeckt. Die persönliche Begegnung mit dem Geheimnis Gottes hat mein Leben verändert.“

 

Die hoffnungsvolle Botschaft „Jesus lebt!“ ist nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart – durch uns und unsere Kirche in dieser Nacht und weit über sie hinaus.

 

Unser Glaube ist die Realisierung der Auferstehung!

Das bedeutet, dass etwas Größeres als wir in unserem Leben Wirklichkeit wird, Gestalt annimmt und erfahrbar wird.

Das ist der Glaube der Christinnen und Christen, der sich zu Ostern in Erinnerung an Gottes Heilstaten und das Geschenk der Taufe neu entzündet und nährt.

 

Der österliche Glaube bekennt: Gott ist Realität.

Die geheimnisvollen Spuren des Auferstandenen sind in meinem Leben Wirklichkeit:

Dort, wo Menschen einander vergeben.

Dort, wo Hoffnung stärker ist als Resignation.

Dort, wo Menschen das Miteinander suchen und Spaltung überwinden.

 

Gerade in einer von Konflikten geprägten Welt braucht es Menschen der Auferstehung.

 

Menschen, die nicht im Hass verharren.

Menschen, die den Mut haben, Schritte des Friedens zu gehen.

Menschen, die daran glauben, dass Versöhnung möglich ist.

 

Der auferstandene Christus tritt zu Ostern in die Mitte seiner Jünger und sagt:

„Der Friede sei mit euch!“ Das ist nicht nur ein herzlicher Gruß, sondern auch ein Auftrag.

Der Friede beginnt nicht irgendwo, sondern bei uns: in unseren Worten, in unseren Entscheidungen, in unserem Umgang miteinander.

 

Liebe Schwestern und Brüder,

die Osternacht lädt uns ein, unseren Glauben neu zu entdecken. Nicht als etwas Fernes, sondern als etwas, das unser Leben verwandeln kann.

Der Auferstandene ist nicht nur eine Gestalt der Vergangenheit, ER ist Gegenwart.

 

So wie die Kerzen, die wir heute entzündet haben: jede einzelne ist notwendig, um Dunkelheit zu vertreiben.

Vielleicht ist das das Bild dieser Nacht:

Gott kommt mit seinem Licht in unsere Welt und lädt uns ein, dieses Licht weiterzugeben.

 

Damit Hoffnung wächst.

Damit Frieden wird.

Damit das Leben, das Gott schenkt, tagtäglich neu aufbricht.

 

Ein neuer Morgen bricht an, denn:

Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaft auferstanden.

Amen.

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